Wenn ich etwas die letzten Monate gelernt habe, dann ist es, dass ein Hund kostet. Verdammt viel kostet. Und dabei meine ich nicht zwangsläufig den Preis für den Hund selbst und auch nicht die laufenden Kosten wie z.B. für Futter, Hundeschule und Tierarztbesuche, sondern hauptsächlich die Kosten für die Erstanschaffung.

Als ich mich für Milo’s Einzug vorbereitete und diverse Hunde-Shops durchstöberte, war ich über die Preise mancher Gegenstände schockiert. Darum machte ich mich auf die Suche nach preiswerten Alternativen und war überrascht, wie sich dieses Vorhaben herausgestellt hat. Dennoch musste ich im Nachhinein feststellen, dass es sich bei manchen Dingen definitiv lohnt von Beginn an tiefer in die Tasche zu greifen.

In welchen Bereichen von Milo’s Ausstattung ich eher knausrig bin und wo ich (primär) nicht auf den Preis schaue, erfahrt ihr im heutigen Spend and Save.

 

 

Napf

Das gemeine ist nicht nur, dass die meisten Futternäpfe unglaublich hässlich sind, sie sind zu allem Überfluss auch noch vollkommen überteuert. I mean, wer zahlt 60 Franken für einen Napf? Also ich nicht. Darum machte ich mich auf die Suche nach preiswerten und schönen Alternativen und wurde bei H&M Home fündig. Nun darf Milo sein Futter aus wunderschönen Müslischalen verspeisen, die jedes Qualitätsmerkmal eines offiziellen Futternapfs erfüllen. Und das allerschönste an den Müslischalen war deren Preis, keine 15 Franken pro Stück. Yes!

Decken

Ich verstehe beim besten Willen nicht, in welcher Hinsicht spezielle Hundedecken im Vergleich zu normalen Decken besser sind. Ich habe bei Ikea unzählige einige Fleece Decken gekauft, die nicht nur wunderschön, flauschig und weich sind, sondern auch nur 5 Franken pro Stück gekostet haben. Mittlerweile wurden die Decken auch sehr oft gewaschen und ich bin begeistert, wie gut sie sich halten. Absolute Kaufempfehlung!

Kundekorb

Ich muss zugeben, dass es extrem praktisch ist, einen kleinen Hund zu haben. Denn einen Deutschen Schäferhund würde man nicht so einfach in diesen Korb stecken können. Milo hingegen schon. Dass dieser Korb eigentlich gar nicht für Hunde gedacht ist, muss ja keiner wissen.

Futter und Leckerchen

Ich bin davon überzeugt, dass hochwertiges Futter die Basis für ein physisch und psychisch gesundes Hundeleben ist. Als ich mich mit der Wahl des richtigen Futters auseinandergesetzt habe, fiel meine Entscheidung einzig und alleine aufgrund der Zusammensetzung und der Qualität der Zutaten. Jedoch muss ich zugeben, dass mir auch hier Milo’s Grösse zu Gute kommt. Seine Tagesrationen sind so klein, dass auch das teuerste Futter vollkommen bezahlbar ist.

 

 

Shampoo

Für die Fellreinigung habe ich mich aber von einem relativ preiswerten zu einem teureren Produkt hinbewegt. Das Aesop Hundeshampoo enthält natürliche Öle, welche nicht nur Gerüche neutralisieren, sondern auch jeglichen Schmutz sanft entfernen. Auch lange nach dem Waschen ist das Fell kuschelig weich und glänzt wunderschön. Meiner Meinung nach lohnt sich diese Mehrinvestition definitiv.

 

Fellbürste

Als kleiner Putzfreak hatte ich vor Milo’s Ankunft etwas Sorge, dass sowohl meine Wohnung wie auch ich von Hundehaaren übersäet sein werden. Glücklicherweise hat sich dies nicht bewahrheitet, was ich dem besten Produkt ever zu verdanken habe: dem Furminator. Einmal die Woche (während des Fellwechsels öfter) wird Milo von Kopf bis zur Schwanzspitze durchgebürstet. Ich bin jedes Mal erstaunt, was an Haaren alles in der Bürste hängenbleibt – Haare, die es nicht auf die Kleidung, die Couch oder in seinen Hundekorb geschafft haben.

Gemäss unserer Hundetrainerin muss man bei diesem Produkt in den sauren Apfel beissen und den saftigen Preis bezahlen, denn die günstigen Nachahmerprodukte taugen angeblich nichts.

 

Spielzeug

Die durchschnittliche Lebenserwartung von Milos Spielzeug beträgt 20min. Ich glaube, damit habe ich schon alles gesagt. Stofftiere kaufe ich am Liebsten bei IKEA, diese sind nicht nur unglaublich süss (was mir wichtiger ist, als Milo), sondern auch günstig und – überraschenderweise – sehr robust.

 

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