Wer sich meine Instagram Story der letzten Wochen angeschaut hat, weiss bereits, dass ein neues Kapitel in meiner Abnehmgeschichte gestartet hat. Nicht nur ein Kapitel, sondern mehr eine Mission oder besser gesagt eine Challenge. #The300DaysChallenge: Go Personal Training shreds Finia!

Wovon ich spreche? Na, dafür muss ich etwas ausholen. Es war einmal ein Mädchen…
Ah, screw it.

Schon vergangenen Februar habe ich in diesem Post über mein Körperbewusstsein und meine Abnehm-Comeback gesprochen. In den Wochen nach der Veröffentlichung dieses Posts konzentrierte ich mich hauptsächlich darauf, wieder in das gewohnte und mein lieb gewonnenes Weight Watchers Punktesystem zurück zu finden. Einige Wochen vor unserem Südfrankreich-Urlaub hatte ich nicht nur ernährungstechnisch richtig Gas gegeben, sondern konnte mich endlich wieder dazu aufraffen, mich sportlich zu betätigen.

Grundsätzlich bin ich ein aktiver Mensch. Ich laufe sehr gerne und unglaublich viel. Schon vor Milo’s Zeiten standen für mich Spaziergänge quer durch die Stadt praktisch an der Tagesordnung. Ausserdem stellte ich mich in den vergangenen Jahren immer wieder einer neuen #FiniaChallenge. Darunter war beispielsweise meine Teilnahme am Frauenlauf im Bern, für welchen ich 14 Wochen lang vier mal wöchentlich trainiert habe, oder meine Kayla Itsines BBG Challenge, die mich wochenlang an meine Grenze brachte. Also wenn ich will, dann bin ich also mehr als nur aktiv. Aber auch nur, wenn ich wirklich will.

Ganz ehrlich? Wäre der Sport nicht gut für die Psyche, das Bindegewebe und förderlich für die Abnahme, ja dann, dann würde ich auf den Sport dankend verzichten und mich nur auf meine Spaziergänge beschränken. Aber wie das im Leben so ist, bekommt man nichts geschenkt. Auch nicht die Victoria‘s Secret Angel Figur, welche ich anstrebe #NOT.

Ich bin der Überzeugung, dass alles im Leben aus einem bestimmten Grund passiert. So nahm das Schicksal im Dezember 2016 seinen Lauf…

… Ich hatte Milo erst seit wenigen Wochen und wie es bei jungen Welpen nun mal so ist, verbringt man die ersten Wochen damit, Potty Training zu betreiben. Im konkreten Fall hiess das, alle zwei Stunden in der klirrenden Kälte an einem Baum stehen und hoffen. Dabei entdeckte ich einen jungen, sympathischen Herrn mit einem Baby-Mops, der genau das gleiche durchmachte wie ich (also der Herr, nicht der Mops). Nach einigen Tagen und bemitleidenden Blicken kamen wir ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass Fabian (so heisst der junge, sympathische Herr nämlich) dabei war, ein Personal Studio – das Go Personal Training – direkt neben meinem Büro zu eröffnen. „Wie geil!“ dachte ich mir. Er erklärte mir das Konzept und seine Vision und ich war unglaublich gespannt, das Ergebnis zu sehen. Im Januar war es so weit, Fabian lud mich an den Eröffnungs-Apéro ein, bei welchem ich nicht nur die Gelegenheit hatte, seine bezaubernde Freundin Vicky kennen zu lernen und die wunderschönen und hellen Räumlichkeiten zu bestaunen, sondern auch an einem Wettbewerb teilzunehmen.

Das Glück war auf meiner Seite! Mein Los wurde gezogen und ich gewann zwei Personal Training Stunden. Ich habe mich unglaublich gefreut und nahm mir vor, diese bald einzulösen. „Ich komme, sobald ich wieder Bock auf Sport habe!“ versicherte ich Fabian, während unseren Spaziergängen mit den Hunden. Wochen vergingen, Wochen in welchen ich Fabian besser kennenlernte, ihm meine ganze Geschichte erzählte und Hintergründe erläuterte. Auch Fabian erzählte mir, wie er zu seiner Leidenschaft dem Sport fand und so kam es, dass aus einer zufälligen Hunde-Bekanntschaft Freundschaft entstand.

Wie es so unter Freunden ist, wird man auch mal konkreter und fordernder. Eines Tages spazierte ich nichtsahnend ins Büro, als Fabian das Fenster aufriss und mich in sein Studio pfiff. Normalerweise reagiere ich nicht auf pfeifende Männer, aber bei Fabian machte ich eine Ausnahme. Kaum war ich im Studio, brüllte ich ihm „Fabian, lass uns einen Termin vereinbaren!“ zu. Irgendwie fühlte ich mich plötzlich bereit dazu.

Bereits wenige Tage später war es endlich so weit. Der Tag der Tage! Bevor wir mit dem Training starteten, musste ich mich einer Körperanalyse – einer sogenannten Tanita-Messung – unterziehen. Die wichtigsten Körperwerte wurden analysiert, unter anderem wurde festgestellt, dass meine Muskelmasse überdurchschnittlich hoch ist *yay*, genau wie meine Fettmasse *not-yay*, dass meine linke Oberkörperseite einen höheren Muskelanteil hat, als die rechte (fun fact), dass mein Körperfett gleichmässig verteilt ist und (am wichtigsten!) meine Organe davon nicht betroffen sind. Fabian lobt mich für meine hohen Muskelmasse „man sieht, dass du ein aktiver Mensch bist!“ und fügt hinzu, dass ich meinen Körperfettanteil unbedingt reduzieren muss.

Das anschliessende Training hat Spass gemacht. So richtig! Ich habe gelacht und mir gleichzeitig die Seele aus dem Leib geschwitzt. Dennoch drehten sich meine Gedanken immer wieder um seine Worte. Noch bevor das Training vorbei war, war für uns beide klar, welchen Weg wir anstreben werden, auch ohne dass wir nur ein Wort darüber verloren haben.

Als ich nach dem Training endlich wieder zu Atmen kam, sprudelte es aus Fabian nur so raus: „Lass es uns versuchen! Lass uns schauen, was wir in 300 Tagen mit regelmässigem Sport und gesunder Ernährung erreichen können!“. Sein Ziel ist es, meinen Fettanteil zu reduzieren und gleichzeitig meine Muskelmasse beizubehalten – hört sich für mich vollkommen logisch und gut an #The300DaysChallenge wurde geboren.

Für die konkrete Umsetzung setzten wir uns hin und besprachen unseren Schlachtplan: drei Personal Training Einheiten in der Woche und ein Ernährungsplan, welcher auf meine persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist. Da sich meine Bedürfnisse im Laufe dieser 300 Tage ändern werden, werden sich meine Marko-Ziele auch stetig mit verändern. Noch bevor er den Satz „Bis du dabei?“ zu Ende sprechen konnte, war meine Hand schon für den High-five Abschlag in der Luft „und wie ich dabei bin!“.

Meine erste Training Session hatte ich am 05. Juli und seither ist einiges passiert. Selbstverständlich möchte ich euch mit auf diesen Weg nehmen. Lange habe ich überlegt, auf welche Weise ich diese Challenge dokumentieren soll und ich habe mich dafür entschieden, eine Art von Tagebuch zu führen. In den kommenden Tagen werde ich den ersten Teil veröffentlichen und meinen ersten Monat Revue passieren lassen. Stay tuned!

…und wenn sie nicht gestorben ist, dann schwitzt sie noch heute.

PS: wer Milo auf dem letzten Bild entdeckt, wird von mir auf einen Cold Brew eingeladen.

 

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