Falls ihr nach dem lesen des heutigen Blog-Post Titels euch auf eine Präsentation meiner verschiedenen Salat- und Bratöle in alphabetischer Reihenfolge gefreut habt, dann muss ich euch an dieser Stelle leider enttäuschen. Beim aufräumen meines Badezimmerschranks ist mir aufgefallen, dass Öle im Hause Ahoi keineswegs nur in die Küche gehören. Öle sind seit jeher ein wichtiger Bestandteil der Schönheitspflege und wenn man deren nachgesagten Wirkung glauben schenken darf, dann sind Öle ein reines Wundermittel. Sie verwöhnen den Teint, wirken Hautverjüngend und entzündungshemmend, glätten spröde Spitzen und *Luft holen* nähren Haut und Haar mit Vitaminen und Nährstoffen. Ganz unbewusst habe ich mir in den letzten Jahren ein ganzes Arsenal an Ölen zusammengesellt, welches ich oft und gerne für die tägliche Körperpflege nutze. Bühne frei für meine liebsten Beauty-Öle:

 

Moroccanoil Treatment

Als Moroccanoil seinen grossen Hype erlebt hat und in aller Munde war, musste natürlich auch ich als Marketingopfer auf den Zug springen (ein klarer Fall von #instagrammademebuyit). Gefühlt habe ich mich durch die halbe Produktpalette getestet und mein Herz an das bekannteste Moroccanoil Produkt „Oil Treatment“ verloren. Dieses Öl verleiht meinen Haaren einen wunderschönen Glanz und schützt sie besonders während den kalten Jahreszeiten vor dem Austrocknen. Obwohl ich zwischendurch bereits mehrmals andere Haaröle getestet habe, bleibt Moroccanoil mit Abstand mein liebstes!

 

AHAVA Dry Oil Body Mist

Meine ehemalige Kosmetikerin und lieben Freundin Corina hat mich vor Jahren auf die Marke AHAVA aufmerksam gemacht. Aha… was? AHAVA ist ein israelisches Unternehmen, welches sich auf die Herstellung von Skin Care Produkten aus Mineralextrakten vom Toten Meer spezialisiert hat. Der Name AHAVA, deren Produkte sowie der Begriff Mineralextrakte waren mir bis zu diesem Zeitpunkt vollkommen unbekannt. Ehrlich gesagt, weiss ich bis heute nicht, was Mineralextrakte sind – but damn it, these guys rock! Auf Corina‘s Empfehlung hin, habe ich damals ein Set bestehend aus Hand- und Fusscreme gekauft und bereits nach der ersten Nutzung war es um mich geschehen. Seither sind AHAVA Produkte nicht aus meiner Beauty-Routine weg zu denken. Zu meinen Lieblingen gehören eindeutig die Dry Oil Body Mists. Ich weiss nicht, was mich mehr begeistert: die pflegende Wirkung oder der betörende Duft. Das Öl zieht innerhalb von Sekunden ein und hinterlässt ein unglaublich strahlendes Hautbild. Ich nutze es meist abends vor dem Schlafen gehen und sprühe meinen Oberkörper damit ein (für die Beine ist es mir eindeutig zu schade). Nachdem ich das Öl in die Haut eingerieben habe, knete ich die Überreste von den Handflächen in meine Haarspitzen.

 

Bi-Oil

All die Körperstellen (aka Beine), für welche mir das Dry Oil Body Mist von AHAVA zu schade ist, werden mit dem altbekannten Bi-oil eingeölt. Besonders nach einer Trockenbürstenmasse saugt meine Haut dieses nähernde Öl wie ein Schwamm auf. Meiner Meinung nach versorgt kein anderes Öl die Haut mit so viel Feuchtigkeit wie dieses. Da es etwas Zeit zum einziehen benötigt, gönne ich mir diese Pflege leider viel zu selten.

 

Coconut Oil

Ursprünglich habe ich das Kokosöl wegen dessen hohen Hitzebeständigkeit zum Braten gekauft und bereute meine Entscheidung nach dem ersten und sehr ernüchternden Geschmackserlebnis. Darum ist der Tegel sehr schnell aus der Küche ins Bad gewandert und schafft es glücklicherweise doch noch mich zu begeistern. Kokosöl ist ein Allround-Talent. Abschminken: check, trockene Hautstellen: check, Haarmaske: hell yes, check!
Mittlerweile habe ich den ersten Geschmacksschock verdaut und benutzte Kokosöl auch wieder in der Küche. Nach wie vor mag ich den Geschmack beim Braten gar nicht, dafür schmeckt es in Süssspeisen einfach himmlisch.

 

Jojobaöl

Eigentlich dürfte Jojobaöl hier gar nicht aufgeführt werden, denn der Begriff täuscht. Es handelt sich hierbei nicht um ein klassisches Öl, sondern um das Wachs der Jojobapflanze. Wenn ich aber die Verwendungsmöglichkeiten von diesem Wundermittel lese, ist es mir ziemlich egal, wie der richtige Terminus lautet. Hauptsächlich nutze ich dieses Öl Abends und zwar anstelle eines Serums und vor der Nachtpflege. Leute, es ist unglaublich, was dieses kleine Wunderding aus meiner eher fettigen Haut zaubert. Meine T-Zone glänzt nicht mehr so stark, mein Teint strahlt und meine Haut fühlt sich schon nach dem Aufstehen unglaublich zart und geschmeidig an.

 

mangOil

Die Hände sind die Visitenkarte eines Menschen. Wie meine DIY Manicure aussieht, habe ich euch bereits in diesem Post gezeigt. Dort habe euch auch verraten, dass meiner Meinung nach das Nagelbett die Basis für ein gepflegtes Erscheinungsbild der Nägel ist. Das mangOil nutze ich nicht nur direkt nach der Manicure, sondern massiere mein Nagelbett alle paar Tage damit ein. Dadurch verhindere ich die Entstehung von lästigen Nagelhäutchen und schütze die empfindliche Haut rund um den Nagel vor dem austrocknen und reissen.

 

Coqui Coqui – Coco Coco Badeöl

Das Coqui Coqui – Coco Coco (läck, ist das ein Zungenbrecher) ist – Hands down – das BESTE Badeöl EVER. Ok, ich bin voreingenommen, denn mit diesem Duft verbinde ich einen der schönsten Urlaube, den ich je hatte. Als ich im Februar 2016 in Mexico war, hat mir die liebe Jennifer März nahelegt, das Hotel Coqui Coqui und ihren eigenen Beauty Shop zu besuchen. Gemäss ihr, kreiert und verkauft das Coqui Coqui Team unvergleichbare Dürfte und dieses Erlebnis wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. Als wir beim Hotel angekommen sind, konnten wir unseren Augen nicht trauen, denn wir landeten direkt im Paradies! Nicht nur das Hotel, sondern auch der dazugehörige Strand, das sehr kleine aber feine Restaurant, einfach das ganze Ambiente waren nicht von dieser Welt! Offensichtlich haben Jenn und ich den gleichen Riecher, den wir beide verliebten uns in den Duft „Coco Coco“. Da ich bereits ein Kokos-inspiriertes Parfüm in meiner Sammlung habe, durfte „Coco Coco“ in Form eines Badeöls mit und ich könnte nicht glücklicher über diese Wahl sein. Aus Angst, es zu schnell aufzubrauchen, nutze ich es nur für besondere Anlässe und in Homöopatischen Mengen. Liebe Jenn, ich bin dir für Ewigkeiten für diese unglaublich tolle Empfehlung dankbar!

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