New Year, New Me – blablabla – page 1 of 365 – blablabla – im neuen Jahr wird alles anders, besser, grösser – blablabla. Genau auf diese Sätze habe ich mich gefreut. NOT.

Heute möchte ich mal den Spiess umkehren und alles auflisten, was ich im 2018 NICHT ändern möchte.

Happiness Project

Bin ich glücklich? Ja! Jedoch muss man an der Glückseligkeit arbeiten, um sie aufrecht zu erhalten. Glücklich sein ist eine Entscheidung und ich möchte weiterhin an mir und meinen Gedanken arbeiten, um glücklich zu bleiben.

Meditieren

Stop! Bevor ihr mich verurteilt, den Laptop schliesst, mir auf Instagram entflogt und mit den Augen rollt, lasst es mich kurz erklären. Ich bin keine Esoterikern! Ich bin keine gspürsch-mi-fühlsch-mi Frau, ich spreche nicht bin Bäumen (nur mit Hunden) und putze meine Zähne nicht mit Backpulver, sondern ganz normal mit Zahnpasta. Marvis Zahnpasta (so viel Zeit muss sein). Item. Was ich sagen möchte: Ganz lange hatte Meditieren einen schlechten Ruf im Hause Ahoi. Ich war davon überzeugt, dass nur Menschen, die sich nicht die Achseln rasieren, meditieren. Nun muss ich zugestehen, wie falsch ich lag. Seit einigen Monaten meditiere ich jeden Morgen direkt nach dem aufstehen und ich bin begeistert, was diese 10 Minuten Finia Zeit bewirken. Ich kann meine Gedanken viel besser einordnen, ich grüble viel seltener zum 387 Mal über die gleiche Sache, ich kann Probleme viel klarer analysieren und besser angehen diese zu lösen. Meditieren rockt!

Keinen Platz für Negativität

Fast mein ganzes Leben lang habe ich versucht, es allen recht zu machen. Ich habe oft Dinge nicht gesagt, die ich hätte sagen sollen. Ich habe nicht auf mein Bauchgefühl gehört, sondern das gemacht, was von mir erwartet wurde. Ich habe versucht Beziehungen aufrecht zu erhalten, die augenscheinlich nicht gesund waren. Ich gab mir Mühe, anderen zu gefallen. You know what? Fuck it! Der einzigen Person, der ich gefallen MUSS, ist der Frau im Spiegel. Punkt. Selbstverständlich heisst das nicht, dass ich nun zu einem egoistischen Arschloch mutiere. Für eine gesunde Beziehung – und damit meine ich jegliche Art von Beziehung: familiär, partnerschaftlich, freundschaftlich oder geschäftlich – gehe ich liebend gerne Kompromisse ein und springe über meinen Schatten – jedoch nur so lange, wie diese Entscheidungen auch mit meinen Prinzipien kon­gru­ie­ren. Ich möchte mich nicht runterziehen lassen, mich möchte mir meine gute Laune nicht von einem Miesepeter verderben lassen, ich möchte mich nicht von Problemen anderer runterziehen lassen. Ich möchte unterstützen, fördern, und glücklicher machen und genau das erwarte ich auch von meinen Herzensmenschen.

Spontan sein

Ich möchte auch im 2018 spontan an einem Freitag Nachmittag ein Hotelzimmer irgendwo im Nirgendwo buchen und am Samstag in der Früh losfahren – ob alleine oder mit einem Herzensmenschen. Wenn ich am Morgen Lust auf einen Raclett Plausch habe, dann möchte ich am Abend mit meinen Liebsten um einen Raclette-Ofen sitzen und über Gott und die Welt (und den besten Raclette-Käse) philosophieren (btw, der beste Raclette Käse ist der geräucherte. Definitiv!). Ich möchte weiterhin den Mut haben, neues auszuprobieren und die Frage „warum?“ einmal mehr zu stellen, als eigentlich notwendig.

Für meine Träume arbeiten

“Dream Big” lautet die Devise! Seit einigen Wochen schmückt ein Vision Board mein Ankleidezimmer. Jeden Tag schaue ich mindestens zwei Mal darauf und frage mich, welche meiner heutigen Taten dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen. Träume werden wahr. Man muss nur wissen, woraus die Träume bestehen und bereit sein, dafür zu arbeiten.

In Erlebnisse investieren

Früher war ich der Meinung, dass ich mein Geld am liebsten dort habe, wo ich es auch sehen kann – hängend im Kleiderschrank. Nun, seit meinem 30. Geburtstag haben sich meine Prioritäten diesbezüglich stark verändert. Ich möchte mein Geld lieber für Erlebnisse ausgeben, als für materielle Dinge. Ich möchte mir an Konzerten die Lunge aus dem Leib schreien singen und bis zum umfallen tanzen. Ich möchte die unbekannten Ecken der Welt erkunden und meine Lieblingsorte immer und immer wieder besuchen.

Ausgaben Detox

Aus meiner August 2017 Ausgaben Detox Challenge wurde ein mehrmonatiges Projekt – worüber ich nicht glücklicher sein kann. Mittlerweile wurde es zur Gewohnheit, sich beim Einkaufen ein bisschen mehr Gedanken zu machen, ob man dieses oder jenes wirklich braucht. Mittlerweile freue ich mich viel mehr über Sachen, die es schlussendlich in den Einkaufskorb schaffen und geniesse die Tatsache, dass ich mir die meisten Dinge nur besorge, weil ich sie wirklich brauche und nicht weil mir das Gefühl vermittelt wir, dass ich es brauchen könnte. Auch zukünftig möchte ich mich bewusst mit meinen Ausgaben auseinandersetzten und vielleicht schaffe ich es, die eine oder andere Kauf-Entscheidung noch weiter zu optimieren.

 

 

 

 

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